Dienstag, 16. Mai 2017

Stellenausschreibung Lübeck

Am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung der Universität zu Lübeck ist ab dem 1.9.2017 eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle (50 Prozent - befristet bis 30.04.2019) im Rahmen des von Prof. Christina Schües und Prof. Christoph Rehmann-Sutter geleiteten Forschungsprojektes „Stammzelltransplantationen und Retterbeziehungen. Ethik, narrative Rekonstruktion und psychosoziale Implikationen pädiatrischer Blutstammzelltransplantationen“ zu besetzen.
 
In diesem Projekt werden Erfahrungen von betroffenen Familien nach einer Stammzelltransplantation (Knochenmark) zwischen minderjährigen Geschwisterkindern untersucht. Die Aufgabe besteht in der Mitarbeit bei der Durchführung einer retrospektiven Interviewstudie. Dies beinhaltet die Durchführung von qualitativen Interviews, Analyse der Daten und deren Reflexion und Einbettung in den erweiterten Bedeutungszusammenhang von Biographie und Gesellschaft. Vorausgesetzt werden Kenntnisse in qualitativer empirischer Forschung in Sozialwissenschaft, Psychologie oder Pädagogik sowie ein abgeschlossenes Studium (Diplom- oder Masterabschluss) in mindestens einem der genannten oder verwandten Studienfächern. Erwünscht sind Erfahrungen mit der Durchführung von Interviews unter Einbezug von Familien und Kindern.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. phil. Dipl. biol. Christoph Rehmann-Sutter, Email: rehmann@imgwf.uni-luebeck.de
oder Prof. Dr. Christina Schües, E-Mail: schuees@imgwf.uni-luebeck.de

Freitag, 20. Januar 2017

Neues Buch: Kinderethik – Aktuelle Perspektiven – Klassische Problemvorgaben


Dieser Band, der von Johannes Drerup und Christoph Schickhardt herausgegeben wurde, vereinigt Beiträge von Forschern aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zu zentralen kinderethischen Fragestellungen. Der erste Teil des Bandes ist grundlagentheoretischen Themen der Kinderethik gewidmet, der zweite Teil enthält Beiträge zu domänenspezifischen bzw. anwendungsbezogenen Fragen. Hier finden Sie weitere Informationen.
  
INHALTSVERZEICHNIS

Johannes Drerup/Christoph Schickhardt: Kinderethik – Zur Konjunktur eines interdisziplinärenForschungsprogramms

TEIL I THEORETISCHE GRUNDLAGEN DER KINDERETHIK

Johannes Giesinger: Kinder und Erwachsene

Peter Schaber: Lässt sich Paternalismus gegenüber Kindern rechtfertigen?

Gertrud Nunner-Winkler: Zur Bestimmung des Kindeswohls

Christoph Schickhardt: Der Begriff des Kindeswohls in der Moral

Ina Plettenberg/Martin Löhnig: Kinderwürde, Kinderrechte, Kindeswohl – Eine Orientierung

Heinz Sünker/Jo Moran-Ellis: Neue Kindheitsforschung, Kinderpolitik und Kinderrechtsdiskurs

Gunter Graf: Die Menschenrechte von Kindern

Manfred Liebel: Kinder – Akteure mit Gerechtigkeitssinn?

TEIL II DOMÄNENSPEZIFISCH-ANWENDUNGSORIENTIERTE FRAGEN DER KINDERETHIK

Johannes Drerup: Compelle intrare? – Anmerkungen zur Grundlegungsparadoxie derToleranz

Oliver Krüger: Erziehung im Sozialstaat – Kinderethik zwischen staatlicher Neutralität und politischem Perfektionismus

Aaron Voloj Dessauer: Religionsfreiheit und Kindeswohl – Rechtsvergleichende Überlegungen zur Beschneidungsdebatte vom Sommer 2012

Gottfried Schweiger: ›Arme dicke Kinder‹ – Gerechtigkeit an der Schnittstelle von Armut und Adipositas in der Kindheit

Jörg Maywald: Wahlrecht für Kinder – Konsequenz der Demokratie 

Montag, 12. Dezember 2016

Konferenz: Philosophy and Childhood, 13 & 14 Juli 2017


Call for Papers: Philosophy and Childhood

13-14 July 2017, University of Salzburg, Austria


Keynote Speakers:S. Matthew Liao  (New York)
Amy Mullin (Toronto)


Adam Swift (Warwick)

While neglected for a long time, the moral and political status of children has aroused considerable attention in the last years. Philosophers are increasingly interested in the challenges children and childhood pose for ethical theories and the normative concepts suitable for grasping the special situation of children. Children’s rights, the well-being of children, the place of children in theories of justice and the value of childhood have been discussed extensively and there is a vivid debate on issues like educational justice and the family as the central institution for childrearing. Still, there are many controversies going on which need further examination, e.g. regarding the vulnerability of children, their agency, the nature of childhood and the implications different phases of childhood have for the normative status of the child, e.g. when considering the autonomy and rights of teenagers. In addition there is the question on what ethical theories can contribute to the evaluation and improvement of dangers children are facing currently, like child poverty, obesity or the economization of childhood.

This conference wants to bring together philosophers and interested scholars from other disciplines working on these and related subjects. It aims to be a forum for the most recent developments in philosophy and childhood. Submissions are welcome from all fields of philosophy where the moral and political status of children is discussed: social and political philosophy, philosophy of law, medical ethics, philosophy of education, applied ethics etc.

The Organizing Committee invites the submission of abstracts for single papers and thematic panels on all topics of philosophy and childhood.

Please submit an abstract of 350 words ready for blind review using the submission form on the conference homepage: www.philosophy-childhood.org.

The deadline for submissions is 28 February 2017, notifications will be sent out approximately three weeks after this deadline. If you run into any troubles with your submission please email the organizers: gunter.graf[a]sbg.ac.at

This conference is organized jointly by the Centre for Ethics and Poverty Research, University of Salzburg, and the Chair of Philosophy V, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) Munich.

This conference is organized as part of the research project "Social Justice and Child Poverty", funded by the Austrian Science Fund (FWF): P26480: www.child-poverty.org

Organizers:
Alex Bagattini (Munich)
Monika Betzler (Munich)
Mar Cabezas (Salzburg)
Gunter Graf (Salzburg)
Gottfried Schweiger (Salzburg)

Dienstag, 8. November 2016

Book Symposium: Ethics and the Endangerment of Children's Bodies, Universität Salzburg, 2. Dezember 2016

Ethics and the Endangerment of Children's Bodies (Palgrave Macmillan 2016)
by Gunter Graf and Gottfried Schweiger

09.00 Welcome and very short introduction by Gunter Graf and Gottfried Schweiger
09.20 Comments by Nicolas Brando (Leuven) and Sabine Hohl (Graz)
10.10 Discussion
10.45 Break
11.00 Comments by Gideon Calder (Swansea) and Luara Ferracioli (Amsterdam)
11.50 Discussion
12.30 Lunch
13.15 Comment by Johannes Drerup (Koblenz-Landau)
13.40 Discussion
14.30 End

Date: 2 December 2016, 9.00-14.30
Place: Centre for Ethics and Poverty Research, University of Salzburg, Moenchsberg 2a, 5020 Salzburg

Info about the book: https://www.palgrave.com/us/book/9783319402123

Registration is free, limited places are available. Please email Gunter Graf at gunter.graf@sbg.ac.at if you wish to attend.

Organized as part of the research project "Social Justice and Child Poverty", funded by the Austrian Science Fund (FWF): P26480, more info here: www.uni-salzburg.at/zea/childpoverty

Mittwoch, 19. Oktober 2016

CfP: Workshop zu Verletzlichkeit und Kindheit, III. Treffen des Netzwerks Philosophie & Kindheit, 16. & 17. November 2017, Universität Salzburg

Call for Papers:

Verletzlichkeit und Kindheit

III. Treffen des Netzwerks Philosophie & Kindheit

Im Rahmen der V. Tagung für Praktische Philosophie, 16. & 17. November 2017
Universität Salzburg

Verletzlichkeit ist eine jener Eigenschaften, die Kindern zugeschrieben wird, um ihren Unterschied zu Erwachsenen zu markieren und die auch als normativ bedeutsam angesehen wird. Die besondere Verletzlichkeit von Kindern ist jedoch durchaus umstritten, da es einerseits andere Personengruppen gibt, die ebenfalls als besonders verletzlich bezeichnet werden können (wie z.B. Menschen mit Behinderungen, kranke und gebrechliche Menschen) und andererseits die Gruppe der Kinder äußerst heterogen ist. Ein Jugendlicher und ein Kleinkind weisen stark unterschiedliche Grade der Verletzlichkeit auf und werden dennoch beide der Gruppe der Kinder zugeordnet. Es ist auch festzuhalten, dass alle Menschen bestimmte Formen der Verletzlichkeit teilen. Eine Kritik der besonderen Verletzlichkeit von Kindern kann auch die Stoßrichtung verfolgen, die Zuschreibung von Verletzlichkeit als rhetorisches Instrument zur Rechtfertigung von paternalistischen Maßnahmen zu hinterfragen.

Das Ziel dieses Workshops ist es, die Kategorie und das Konzept der Verletzlichkeit zu reflektieren und in seiner Anwendung auf Kinder zu hinterfragen. Damit sind zumindest drei Themenbereiche angesprochen: (a) Was bezeichnet Verletzlichkeit und in welchem Zusammenhang steht es zu anderen (normativen) Konzepten? (b) Inwieweit sind Kinder besonders verletzlich und wie kann und sollte diese Verletzlichkeit theoretisch beschrieben werden? (c) Welche normativen Konsequenzen folgen aus der besonderen Verletzlichkeit von Kindern bzw. der Zurückweisung der These von der besonderen Verletzlichkeit?

Abstracts im Umfang von ca. 350 Wörtern bitte bis 1. Juni 2017 an gunter.graf@sbg.ac.at

Für jeden Vortrag sind 45 Minuten inkl. Diskussion reserviert. Das Netzwerk übernimmt für die Vortragenden die Tagungsgebühr (30 €) für die V. Tagung für Praktische Philosophie!

Wir bitten darum, diesen CfP an interessierte KollegInnen und Studierende weiterzuleiten. Vielen Dank.

Weitere Informationen zur V. Tagung für Praktische Philosophie

Weitere Informationen zum Netzwerk „Philosophie & Kindheit“:

Dienstag, 11. Oktober 2016

"Kinderethik" von Christoph Schickardt, zweite Auflage


Das Buch "Kinderethik: Der moralische Status und die Rechte der Kinder" von Christoph Schickardt ist in einer zweiten, überarbeiteten und ergänzten Auflage erschienen.

Weitere Informationen zum Buch sind auf der Webseite des Mentis Verlages abrufbar.

Mittwoch, 21. September 2016

Stellenausschreibung

Am Institut für Medizingeschichte und Wissenschaftsforschung sind ab dem 1.1.2017
zwei Mitarbeiterstellen im Rahmen des von Prof. Christina Schües und Prof. Christoph Rehmann-Sutter geleiteten DFG-Forschungsprojektes Meanings and Practices of Prenatal Genetics in Germany and Israel (PreGGI) zu besetzen.

Weitere Informationen finden sie hier.